Was sollten Trader jetzt tun?

Die Situation an den Börsen hat sich verschärft. Neben dem deutschen Markt sackte nun auch der US-amerikanische erdrutschartig ab. Was bedeutet das für uns Trader und was sollten wir jetzt tun?

Macht es Sinn direkt Short-Positionen aufzubauen? Oder ist dies nun die Möglichkeit günstig in Long-Trades einen Einstieg zu finden? Zu diesem Zweck betrachten wir die prekäre Lage einmal etwas genauer.

Betrachten wir die ganze Situation an den Börsen einmal genauer

Zunächst sind die US-Märkte nach den Abverkäufen auf „neutral“ umgesprungen. Das bedeutet, wir stehen hier am Seitenrand und eröffnen keine neuen Long-Positionen im amerikanischem Aktienmarkt. Weder auf Einzeltitel aus dem S&P 500, noch aus dem NASDAQ 100.

Denn der markttechnische Aufwärtstrend ist gebrochen und damit zunächst passé.

Der switch hin zu einem Abwärtstrend und damit auch der Möglichkeit Aktien short zu traden verbietet sich im Tag/Stunden-Handel aktuell noch. Warum? Ganz einfach, auf dem Tageschart hat sich weder im S&P 500 noch im NASDAQ 100 ein Abwärtstrend ausgebildet. Dafür brauchen wir mindestens ein tieferes Hoch und ein tieferes Tief. Das liegt noch nicht vor.

Es gab im Vorfeld eine Vielzahl an Frühwarnsignalen

Die Abverkäufe in den amerikanischen Indizes sind schon heftig ausgefallen. Eine gewisse Panik ist an den Märkten definitiv zu spüren. Bereits vorige Woche Donnerstag haben wir im SCREENINGDIENST davor gewarnt weitere Long-Positionen aufzubauen und auf die brenzlige Situation sowohl im S&P 500, als auch im NASDAQ 100 hingewiesen. Hier gab es eine Vielzahl an warnenden Signalen.

Im deutschen Markt sieht das ganz anders aus. Der DAX ist bereits seit Wochen im Short-Modus. Hier haben wir im Screeningdienst bereits einige Short-Kandidaten getradet. Beispielsweise haben wir Contintal, RWE und Nordex für Short-Trades anvisiert und teilweise auch schon umgesetzt.

Was sollten Trader jetzt also tun?

Für den US-Markt gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Daytrader oder Intradaytrader lauern auf einen Rebound (Hochlaufen der Kurse im Anschluss an starke Abverkäufe) um kurzfristige Trades – Long wie Short – zu platzieren.
  2. Füße stillhalten und auf einen Abwärtstrend nach Markttechnik warten oder ein wiederaufleben des Aufwärtstrends.

Beim deutschem Markt hingegen ist die Sache, wie oben beschrieben, seit Wochen klar. Die Augen sollten sich hier verstärkt auf ausgewählte Aktien richten, bei denen dann entsprechend Short-Trades aufgesetzt werden können.

Viel Erfolg beim Trading

Trades nach Markttechnik

Dein Mario Lüddemann

PS: Bei Rendite unlimited wird es neben umfangreichem Seminarstoff zum Thema Trading und Investment auch Fachvorträge geben, die zeigen, wie sich gegen Crashs abgesichert werden kann und wie man diese frühzeitig erkennt.