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Markttechnische Marken wahrnehmen und für sich nutzen!

Markttechnische Marken wahrnehmen und auch NUTZEN! Das klingt jetzt im ersten Moment etwas eigenartig. Im heutigen Blog-Beitrag habe ich Dir drei Chart-Bilder mitgebracht, mit denen deutlich werden sollte, worauf ich mit dieser Aussage hinaus will.

Als Trader ist es von ungemeiner Wichtigkeit, auf die kleinen Details zu achten. Selbst, wenn man denkt, dass diese „kleinen“ Details doch selbstverständlich und vollkommen klar wirken.

Die Markttechnik an sich ist an und für sich gar nicht so schwer zu begreifen, zu erkennen und letztlich für das eigene Trading erfolgreich einzusetzen. Und dennoch weiß ich aus Erfahrung, dass manche Dinge, obwohl wir alle darum wissen, in entscheidenden Momenten übersehen werden.

Schau Dir diese drei Chart-Bilder an:

Auf einem Blick nimmst Du die Abwärtsbewegung vergangener Wochen wahr und realisierst dazu noch den starken Aufwärtsimpuls, der an allen drei Märkten zurzeit herrscht. Was genau soll Dir das jetzt für Dein Trading sagen? Wie und vor allen Dingen in welchem dieser Märkte möchtest Du jetzt vermehrt traden? Welches Chart-Bild liefert dem markttechnisch orientiertem Trader gerade den größten Vorteil?

Die Antworten auf diese Fragen haben sicherlich auch etwas mit der eigenen Trading-Philosophie zu tun, aber rein markttechnisch betrachtet gibt es nur auf einem einzigen dieser Charts eine Änderung im Vergleich zu den vergangenen Wochen.

Rendite

Eine Kleinigkeit ist bei diesem Chart-Bild anders

Lediglich auf dem Chart des S&P 500 ist eine relevante Änderung eingetreten. Eine Änderung, die uns Markttechniker lauern lässt.

Das Chart-Bild des S&P 500 ist das einzige der drei vorgestellten Charts, welcher das Zwischenhoch aus dem Monat Mai bei 2.894 Punkten herausgenommen hat. Möglicherweise nicht signifikant, aber gemäß der Lehre nach Markttechnik reicht das aus, um den bis dato gültigen Abwärtstrend zu unterbrechen.

Das alleine reicht allerdings noch nicht aus, um direkt volles Rohr auf der Long-Seite aktiv zu werden. Denn nur weil der alte abwärtsgerichtete Trend nun Geschichte ist, heißt das nicht, das automatisch ein neuer Aufwärtstrend entstanden ist. ABER:

Die Chance dazu besteht genau jetzt!

Sobald dem S&P 500 ein Ausbruch über das Zwischenhoch bei 2911,50 Zählern schafft, ist dieser neue Aufwärtstrend etabliert.

Solange dies nicht geschehen ist bleibe ich vorsichtshalber allerdings marktneutral aufgestellt. Das bedeutet, ich schaue mir sowohl ein paar Long-Kandidaten als auch ein paar Short-Kandidaten an. Im Depot halten sich die entsprechenden Positionen in etwa die Waage. Und zwar genau solange, bis wieder ein glasklarer, lupenreiner markttechnischer Trend vorherrscht.

Es sieht gut aus, aber es ist noch nichts entschieden

Denn der Blick auf den Nasdaq 100 und auch den FDAX zeigt, dass die Zwischenhochs hier noch nicht angelaufen worden sind. Hier gelten weiterhin die jeweiligen Abwärtstrends. Zumindest dann, wenn man rein nach markttechnischen Hoch- und Tiefpunkten geht.

Halte also Deine Augen nach den kleinen aber feinen Unterschieden offen. Lass Dich nie von einer Emotion oder Vorliebe für einen Index, eine Aktie leiten wenn Du Deine Trade-Auswahl triffst. Achte auf die Feinheiten und mache Dir diese zunutze. Nimm den Chart so wahr, wie er wirklich ist.

Viele Grüße und allzeit gute Trades,


Dein Mario Lüddemann

Rendite

Mario Lüddemann hat 4,91 von 5 Sternen | 100 Bewertungen auf ProvenExpert.com